Foto: Cord Striemer
Erwachsene
Als Erwachsene bringen Sie vielfältige Lebenserfahrungen, Kompetenzen und Perspektiven mit — und oft auch Neugier, sich neu auszuprobieren oder kreative Seiten wiederzuentdecken. Gleichzeitig können Zeitdruck, Selbstzweifel oder ungewohnte Spielsituationen eine Herausforderung darstellen. Theaterpädagogische Formate bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem wertschätzenden Rahmen Ihre Ausdruckskraft zu erweitern, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und neue Formen der Zusammenarbeit zu erleben.
In der gemeinsamen Theaterarbeit geht es darum, einen offenen Raum zu schaffen, in dem Sie experimentieren, reflektieren und eigene Themen einbringen können. Theater stärkt Selbstvertrauen, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität — und eröffnet die Chance, sich selbst und andere aus neuen Blickwinkeln kennenzulernen.
Formate
- Workshops
- Projekttage
- Projektwochen
- Theaterprojekte
- Einzelcoaching
- Vorbereitung auf die Schauspielschule
- Impulsbegleitung bei eigenen Inszenierungen
- Maßgeschneiderte Theatererlebnisse für Firmenfeiern, Tagungen und Teamevents
Angebote für Erwachsene:
Spielformen
- Improvisation
- Musiktheater
- Rollenspiele
- Forumtheater
- Physical
- Tanztheater
- Akrobatik
Zielgruppen
- Gruppen
- Theatergruppen
- Einzelpersonen
- Lehrer*innen
- Erzieher*innen
- Firmen und Institutionen
Beispielworkshops:
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Kennenlernen – sich selbst und die Gruppe neu erleben
Ob als Einstieg für eine frisch zusammengewürfelte Gruppe oder als neuer Impuls für Menschen, die bereits länger zusammenarbeiten: Theaterpädagogische Spielformen ermöglichen ein Kennenlernen jenseits gewohnter Vorstellungsrunden.
Die Teilnehmenden begegnen sich über Bewegung, Wahrnehmung, spontane Interaktion und gemeinsames Spiel. Dabei können sie neue Seiten an sich und anderen entdecken, eingefahrene Rollen verlassen und miteinander in Kontakt kommen. Das stärkt das Ich- und Gruppengefühl und kann zu einer offeneren, lebendigeren Gruppendynamik beitragen.
Der Workshop eignet sich deshalb nicht nur für neu entstandene Gruppen. Auch Gruppen, deren Rollen, Routinen und Strukturen sich bereits verfestigt haben, erhalten die Gelegenheit, sich noch einmal „neu“ oder „anders“ kennenzulernen.
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Jede Gruppe ist auch ein Team, in dem alle Beteiligten eine Rolle einnehmen und auf unterschiedliche Weise zum gemeinsamen Gelingen beitragen. Doch sind die Stürmerinnen und Stürmer tatsächlich wichtiger als die Verteidigung? Wer gibt die Richtung vor, wer hält den Überblick – und welches Ziel verfolgt das Team überhaupt?
Ein starkes Team braucht Menschen, die ihre Fähigkeiten kennen, Verantwortung übernehmen und sich mit ihren Ideen einbringen können. Dafür sind Selbstvertrauen, gegenseitige Wertschätzung und ein Umfeld wichtig, in dem sich die einzelnen Mitglieder wohl und sicher fühlen. Gleichzeitig gilt es, die Bedürfnisse, Grenzen und Stärken der anderen wahrzunehmen.
Mit den spielerischen Mitteln des Theaters und der Theaterpädagogik erforschen die Teilnehmenden ihre Positionen innerhalb der Gruppe. In gemeinsamen Übungen, Improvisationen und Reflexionsphasen erproben sie Kommunikation, Kooperation, Rollenwechsel und den Umgang mit Herausforderungen. So werden persönliche und soziale Kompetenzen gestärkt und neue Impulse für ein tragfähiges, lebendiges Team entwickelt.
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Ein humorvoller Improvisationsworkshop für Teams und Kollegien
Im Berufsalltag übernehmen wir täglich verschiedene Rollen, stimmen uns mit anderen ab, reagieren spontan und versuchen, auch in unerwarteten Situationen handlungsfähig zu bleiben. Vieles davon gehört ebenfalls zum Theaterspielen – nur dass dort die Freude am Ausprobieren im Mittelpunkt steht.
Dieser Workshop lädt Teams und Kollegien dazu ein, den gemeinsamen Alltag für einige Stunden hinter sich zu lassen. Mit einfachen Theaterübungen, humorvollen Improvisationen und kleinen selbst entwickelten Szenen entdecken die Teilnehmenden ihre Kreativität und erleben ihre Kolleginnen und Kollegen von einer überraschend anderen Seite.
Im ersten Teil lernt die Gruppe spielerisch einige Grundlagen des Schauspiels kennen. Übungen zu Wahrnehmung, Konzentration, Körper, Stimme und spontanem Reagieren schaffen eine gemeinsame Grundlage. Dabei geht es nicht um schauspielerische Leistung, sondern um Spielfreude, Neugier und gemeinsames Lachen.
Im zweiten Teil entstehen in kleinen Gruppen kurze Szenen. Als Inspiration dienen typische, kuriose oder frei erfundene Situationen aus Alltag und Beruf. Diese dürfen übertrieben, verfremdet und völlig neu erfunden werden. So entwickelt die Gruppe gemeinsam kleine Theatermomente, die am Ende freiwillig präsentiert werden können.
Der Workshop eignet sich als Teamevent, Betriebsausflug oder kreativer Programmpunkt für Kollegien. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
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Orientierung finden und Zukunft gestalten
Das Mentoring-Angebot richtet sich an junge Erwachsene, die sich in einer Phase der persönlichen oder beruflichen Orientierung befinden. Mit kreativen und theaterpädagogischen Methoden setzen sie sich mit ihren Stärken, Erfahrungen, Fragen und Zukunftswünschen auseinander.
In einem geschützten Raum können die Teilnehmenden unterschiedliche Rollen und Handlungsmöglichkeiten ausprobieren, neue Perspektiven entdecken und Vertrauen in den eigenen Ausdruck entwickeln. Dabei geht es nicht darum, bereits alle Antworten zu kennen, sondern den eigenen Weg spielerisch zu erforschen – ohne Leistungsdruck und mit viel Raum für Begegnung, Kreativität und Freude.
Mögliche Workshopformate
#EchtIch – Dein Körper. Deine Stimme. Deine Wirkung.
Die eigene Persönlichkeit und Wirkung wahrnehmen, Ausdrucksmöglichkeiten entdecken und selbstsicherer auftreten.#ZukunftIch – Woher du kommst. Wo du bist. Wohin du willst.
Eigene Erfahrungen, den gegenwärtigen Standort und persönliche Zukunftsvorstellungen kreativ erkunden.#SpielLeben – Alltag proben. Rollen entdecken. Du entscheidest.
Herausfordernde Alltagssituationen spielerisch untersuchen, Perspektiven wechseln und neue Handlungsmöglichkeiten erproben.#TheaterWelt – Wege ins Theater.
Bei einer Entdeckungsreise hinter die Kulissen verschiedene Theaterberufe, Arbeitsbereiche sowie Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten kennenlernen.Die Workshops können einzeln gebucht oder als mehrteilige Mentoring-Reihe miteinander verbunden werden. Inhalte und Umfang lassen sich an die jeweilige Gruppe und deren aktuelle Fragen anpassen.
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Im Authentic Relating erfahren wir, wie es sich anfühlt, mit sich selbst in Verbindung zu sein und daraus mit anderen in Verbindung zu gehen. Dazu ist Langsamkeit, Respekt und ein sicherer Raum wichtig.
Das ist ein Basis-Workshop zum Kennenlernen und kann individuell angepasst werden.
Eine Vorbereitung ist nicht nötig, denn es geht darum, was im präsenten Augenblick auftaucht.
Der Workshop startet mit einer Meditation, gefolgt von Übungen im Kreis und in kleineren Gruppen.
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„Tanz ist die verborgene Sprache der Seele“, sagt Martha Graham. In unserem Tanztheater Workshop versuchen wir uns dieser Sprache zu bedienen und so den Teilnehmenden einen persönlichen Ausdruck ihres Inneren zu ermöglichen. Es werden dabei die individuellen körperlichen Potentiale der Teilnehmenden genutzt. So treten sie in Kontakt mit Rhythmus, Klang und vor allem sich selbst. Die eigene kreative Schaffenskraft und der persönliche Prozess stehen im Vordergrund. Mal durch Choreographien, mal durch Improvisation, alleine oder in der Gruppe, begleitet durch Texte, durch Musik oder auch in Stille lernen die Teilnehmenden vom ersten Schritt bis zur getanzten Geschichte den Tanz auf der Bühne kennen.
Die individuellen Trainings- und Wissensstände der Teilnehmenden werden mit einbezogen und Neueinsteiger*innen werden ebenso wie Fortgeschrittene unterstützt.
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Der zeitgenössische Zirkus ist wohl eine der aufregendsten und kreativsten Spielformen, die es aktuell zu sehen gibt. Diesen kreativen Geist möchten wir in unserem Workshop mit auf die Bühne bringen. Dabei verbinden wir artistische Darbietung mit theatralen Erzählformen und bringen so die Themen der Teilnehmenden auf die Bühne.
Die Lernziele umfassen den kreativen Ausdruck, Trainings für die körperlichen Grundlagen und die verschiedenen Zirkustechniken, aber Methoden des darstellenden Spiels. Innerhalb des Lernprozesses sollen diese Aspekte nahtlos ineinander übergehen und so den Blick erweitern, wie scheinbar strikt getrennte Sicht- und Arbeitsweisen in Verbindung treten können und so etwas ganz Neues entstehen kann.